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Förderpreis für Integration

Die Max-Eyth-Schule aus Alsfeld erhält den Deichmann-Förderpreis für Integration

Ausgabe: 11/15

Am 10. November 2015 wurde die Max-Eyth-Schule aus Alsfeld in Hessen mit dem dritten Platz in der Kategorie "Schulische Präventivmaßnahmen" ausgezeichnet und erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Die Schule hat speziell für jugendliche Flüchtlinge DaZ-Klassen eingerichtet, die zumeist von mehreren Lehrerinnen und Lehrern betreut werden, so dass zielgerichtet auf den individuellen Förderbedarf eingegangen werden kann. Das Besondere an diesen Klassen ist aber, dass in ihnen nicht nur die deutsche Sprache vermittelt wird, sondern die Schülerinnen und Schüler werden zusätzlich auf den Übergang zur Regelschule vorbereitet oder bei der Suche nach einer Ausbildung unterstützt. Gemeinsam werden individuelle Wege erarbeitet.

Es gibt aber auch eine Reihe von Angeboten, die über den reinen DaZ-Unterricht hinausgehen. So geht man auf Klassenfahrt, besucht Museen, macht zusammen Sport oder kocht gemeinsam; auf diese Art lernt man nicht nur die Mitschüler besser kennen, sondern eben auch die deutsche Kultur.

Neben dem DaZ - Unterricht gibt es eine intensive Betreuung durch erfahrene Sozialpädagoginnen und -pädagogen, die den Jugendlichen in allen Lebenslagen zur Seite stehen.

Der DEICHMANN-Förderpreis zeichnet im elften Jahr Projekte aus, die sich in herausragender Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. Fünf der insgesamt zehn Preisträger unterstützen junge Flüchtlinge bei der Integration in Beruf und Gesellschaft.

| 18. November 2015 09:26