Hessischer Bildungsserver / Fach-Communitys

Fachinformationen Medienerziehung und IKG 238

Ausgabe 01/16

Fünf Fragen an… Frank Spaeing von der Initiative "Datenschutz geht zur Schule"

Wie fit sind Deutschlands Jugendliche in Sachen Datenschutz? Nicht sonderlich, sagt Frank Spaeing vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. Auch weil die Lehrpläne das Thema vernachlässigten. Mit der Initiative "Datenschutz geht zur Schule" will der BvD das ändern. Spaeing ist deren Sprecher und erklärt im Interview, welche Wissenslücken es zu füllen gilt. 

Verbraucherzentrale des Landes bietet Hilfestellung

Mit dem Unterrichtsmodul "Smartphones, Tablets und Soziale Netzwerke" richtet sich die hessische Verbraucherzentrale an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Schulen, die daran interessiert sind, können sich bei dieser melden und ihre Bedarfe für den Unterrichtsablauf abstimmen. Referentinnen oder Referenten der Verbraucherzentrale führen dann gemeinsam mit den Lehrkräften durch das Modul. Eine Kostenbeteiligung ist erwünscht. Das hessische Verbraucherschutzministerium hat die Entwicklung des Moduls mit 4.000 Euro gefördert.

Handy- und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen

64 Prozent der 8- bis 14-Jährigen können über das Handy bzw. Smartphone auf das Internet zugreifen. Bei den 13- und 14-Jährigen sind es bereits 86 Prozent. Zahlen, die verdeutlichen, wie präsent mobile (Online-)Kommunikation für Kinder und Jugendliche geworden ist. Was bedeuten diese Zahlen für die Lebenswelt von Heranwachsenden? Wie wird das Smartphone im Alltag genutzt? Welche Potenziale und Gefahren stecken dahinter? Wie wirkt sich die digitale Kommunikation auf das Miteinander im Freundeskreis und in der Familie aus? Diesen und weiteren Fragen sind Forscher der Universität Mannheim im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) nachgegangen.

Ziel des Elternguides von netzbilder.net der Uni Basel ist es, Tipps und Informationen zusammenzustellen, wie mit privaten Fotografien insbesondere von Kindern in Sozialen Online-Netzwerken verantwortlich umgegangen werden kann. Der Guide soll Anregungen geben, um sich mit dem Thema "Familienfotos im Social Web" eingehender zu beschäftigen. Der Entscheidungskreis für das Online-Stellen von Bildern kann dabei helfen, einfach und schnell zu entscheiden, ob ein Foto zum Hochladen auf Soziale Netzwerke und ähnliches geeignet ist.

Mit den neuen Bildungsplänen 2016 wird die Medienbildung in Baden-Württemberg nun als eine von sechs übergeordneten Leitperspektiven verbindlich eingeführt. Wir bieten auf dem eigens zu diesem Anlass neu
erstellten Online-Angebot einen Überblick, wie die Medienbildung in den einzelnen Fächern der Bildungspläne 2016 umgesetzt werden soll. Zudem finden Sie auf den Seiten zahlreiche Materialien, wertvolle Tipps und direkt umsetzbare Unterrichtsideen.

Ausgabe 03/15

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

die Fach-Community Medienbildung und IKG ist ins neue System des Hessischen Bildungsservers umgezogen und präsentiert sich im neuen Look. Als Mitglied der Fach-Community erhalten Sie alle drei bis vier Monate einen Newsletter per E-Mail, der sich ausschließlich auf Themen des Faches sowie auf interessante Neuigkeiten im Bereich Unterricht konzentriert.

Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter!

Ulrike Trötscher

An der Studie "Schule digital: Der Länderindikator 2015" (pdf, 44 S.) nahmen 1.250 Lehrkräfte der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen aus allen 16 Bundesländern teil. Anscheinend bestehen zwischen den Ländern große Unterschiede in der Nutzung digitaler Medien im Unterricht, Ausstattung und Konzepten der Schulen, den Einstellungen der Lehrkräfte zum digitalen Lernen und der Förderung von Kompetenzen und Fähigkeiten der Lernenden.

"Handys und Jugendliche – das ist ein Paar, das sich kaum trennen lässt. Wie können Schulen damit umgehen? Handys rigoros verbieten? Oder sie zulassen, vielleicht sogar für Unterricht nutzen? Die Medienwissenschaftlerin Antje vom Berg beschäftigt sich für die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM NRW) mit diesen Themen. Fünf Fragen an sie." In der Reihe "Fünf Fragen an..." interviewt der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) Experten zur Verbraucherbildung.

Anbieter und Entwickler von Online-Lernmaterial benötigen Grundkenntnisse in den Bereichen Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht. Werden die Rechtsvorschriften nicht ausreichend beachtet, drohen Folgen, die bis zur Unverwertbarkeit des produzierten Lernmaterials führen können. Dieser Leitfaden (pdf, 4 Seiten) stellt knapp und verständlich die Rechtsgrundlagen mit Blick auf die Veröffentlichung von Lernmaterialien dar.

Zum umfassenden Schutz eines Windows-Computers (Vista, 7, 8 und 10) und der darauf gespeicherten Daten bietet bleib-virenfrei.de eine umfangreiche Schritt für Schritt-Anleitung. Das Angebot engagierter Privatpersonen richtet sich insbesondere auch an ältere Internetnutzer. Die empfohlenen Werkzeuge zur Absicherung von E-Mail (Outlook Express, Mozilla Thunderbird) und Browser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome) können kostenlos im Internet herunter geladen werden.

Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) honoriert mit dem MediaSurfer  – MedienKompetenzPreis Hessen – die besten Medienprojekte in Hessen. Es warten Preisgelder von insgesamt mehr als 15.000 Euro. Bis zum 31. Dezember 2015 können sich Schulklassen sowie andere Gruppen von Kindern und Jugendlichen (3 bis 18 Jahre) aus Hessen für den MediaSurfer 2015 bewerben. Das Projekt muss im Jahr 2015 durchgeführt und/oder abgeschlossen sein. Schulen, die im Jugendmedienschutz aktiv sind, können einen Sonderpreis des Hessischen Kultusministeriums gewinnen.

In diesem Lernpfad wird gezeigt, wie jeder mit wenig technischem Aufwand und den vorhandenen Aufnahmegeräten von Camcorder bis Webcam in einem Rutsch durch Abfilmen der Arbeitsfläche von oben ein Lernvideo drehen kann, das nicht nachbearbeitet werden muss. Der Lernpfad enthält unter anderem eine Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Lernvideos. Im Ausblick finden Sie weiterführende Hilfen auch für diejenigen, die gerne einen Screencast erstellen möchten, z. B. mit dem iPad.

Einer aktuellen amerikanischen Studie zufolge ist exzessives Surfen im Internet bei Jugendlichen mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck verbunden. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im "Journal of School Nursing" veröffentlicht. Demnach tendieren Jugendliche, die mindestens 14 Stunden pro Woche im Internet verbringen, zu einem erhöhten Blutdruck.

Ausgabe 02/15

ich wünsche Ihnen eine erholsame Sommer- und Ferienzeit!

Ihre Ulrike Trötscher

miniKIM-Studie 2014 dokumentiert Medienkonsum von 2-5-Jährigen

"Fernsehen und Bücher ja, Computer und Internet eher weniger. So lässt sich vereinfacht der Medienkonsum von Vorschulkindern zusammenfassen. Forscher haben ihn gerade vermessen. Sie sagen: Medienerziehung sollte nicht erst in der Schulzeit ansetzen.

Das ist ein Fazit, das der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) in seiner jetzt erschienenen miniKIM-Studie 2014 zieht. Die Forscher haben für die Untersuchung die Haupterzieher zum Medienumgang ihrer zwei- bis fünfjährigen Kinder befragt. Rund 600 von ihnen gaben Auskunft." Quelle

Fünf Fragen an… den Bildungsforscher Richard Heinen

In der Reihe "Fünf Fragen an…" interviewt der Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) Experten zur Verbraucherbildung.

Allenfalls Mittelmaß – so schätzt eine internationale Vergleichsstudie die Computer- und  Internetkenntnisse deutscher Schülerinnen und Schüler ein. Wie ihre Lehrerinnen und Lehrer das ändern können und was diese dafür brauchen, weiß der Bildungsforscher Richard Heinen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Learning Lab, einer Denkfabrik zur Erforschung und Entwicklung mediengestützer Lernangebote an der Uni Duisburg-Essen.

Zum 15. Geburtstag hat LizzyNet, das Online-Magazin mit Mädchen-Community, einen neuen Look erhalten und ist nun auch für Smartphones und Tablets optimiert. Die Seite, die im Jahr 2000 ans Netz ging, wurde in den ersten Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Als eine der ersten deutschsprachigen Mädchen-Communities war LizzyNet damals eine kleine Sensation und vor allem für Internet-Einsteigerinnen eine beliebte Anlaufstelle. Heute wird LizzyNet von der unabhängigen LizzyNet GmbH betrieben und feiert nun ein geradezu historisches Netz-Jubiläum. 

Lust auf Medienkompetenzzuwachs per E-Learning? Das neue Sommerprogramm des Virtuellen Zentrums für Lehrerbildung (VZL) in Marburg (pdf, 20 Seiten) finden Sie hier. Der Kurs "Handys in der Schule" wurde ergänzt und für mobile Geräte zugänglich gemacht. Er heißt nun "Smartphones und Tablets in der Schule" und startet am 10. August. Alle Kurse und Unterrichtstipps des VZL sind für registrierte und angemeldete Lehrkräfte kostenfrei zugänglich.

"Selfie ist nicht nur das Wort des Jahres 2013 des Oxford Dictionary, sondern beschreibt auch ein bedeutendes Phänomen unserer Zeit. So beliebt die Selbstporträts vor allem unter Jugendlichen sind, so umstritten sind sie unter vielen Erwachsenen. Für sie ist dieser Trend ein Zeichen eines verstärkten Narzissmus. Ulla Autenrieth befasst sich in ihrem Text (pdf, 10 S., 2014) mit der vielfältigen Kritik am Phänomen Selfie und zeigt auf, dass die fotografische Selbstinszenierung als normale Phase der adoleszenten Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen ist." Quelle

Ausgabe 01/15

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

was zeigt die junge Generation der Welt von sich? Wie soll Schule und Elternhaus mit den vielfältigen, immer neuen Risiken des Internets umgehen? Aus Nachrichten und Veröffentlichungen zum Thema Jugendmedienschutz kommt eine innere Beunruhigung und den Druck, uns unbedingt auf diesem Gebiet fortbilden zu müssen, um rechtzeitig helfen zu können. Wir merken, wie wenig wir tatsächlich wissen, und wie wichtig dieses Wissen in der vernetzten und der realen Welt sein kann. Als Lehrkräfte müssen wir Smartphone-Apps und Live-Videostreaming nicht bis ins Letzte beherrschen, doch sollten wir wissen, was damit möglich ist. Hierfür gibt es Handreichungen und Orientierungshilfen nicht nur beim Hessischen Bildungsserver, sondern auch auf den Seiten des Hessischen Kultusministeriums und von Landesschulamt und Lehrkräfteakademie. Sicher sorgen auch offene Ohren für unsere Kinder und Jugendlichen für mehr "Durchblick im digitalen Leben".

Eine entspannte unterrichtsfreie Zeit wünscht Ihnen Ihre

Ulrike Trötscher

Jugendliche stellen über Dating-Apps freizügige Bilder von sich ins Netz und geben dazu Informationen über sich preis, die es sehr leicht möglich machen, sie "im richtigen Leben" aufzuspüren. Gleiches gilt für freizügige Live-Streams von sich selbst auf dem Portal younow.com. Günter Steppich stellt einen Elternbrief der Gutenbergschule Wiesbaden zur Verfügung, der auf die aktuellen Gefahren hinweist.

Dieser "Schnelltest für Eltern und PädagogInnen" hat es in sich. Es gilt die richtige Antwort auszuwählen aus jeweils vier Definitionen zu insgesamt 30 aktuellen Gefahren, denen unsere Kids und wir ausgesetzt sind. Der Verfasser, Günter Steppich meint dazu: "Falls Ihnen dieses Quiz stellenweise wie ein Vokabeltest in einer exotischen Fremdsprache vorkommt, sollten Sie sich unbedingt updaten."

"Insbesondere die Kommunikation über öffentliche oder kommerzielle Soziale Netzwerke ist bei Schülerinnen und Schülern beliebt, aber auch unter Lehrkräften und Eltern weit verbreitet. Ihre Nutzung soll im schulischen Kontext, wenn überhaupt, nur eingeschränkt erfolgen. Vielmehr ist die Nutzung von Lernplattformen zu empfehlen, um eine sichere und rechtlich unangreifbare Datenverarbeitung und Datensicherung zu gewährleisten." Quelle: Schule aktuell 1/15

Das Hessische Kultusministeriums hat Hinweise für den angemessenen Umgang mit sozialen Netzwerken sowohl in der privaten als auch in der schulischen Kommunikation in einer Handreichung zusammengefasst (7 Seiten, pdf).

Ausgabe 04/14

Tipps für den Umgang mit PowerPoint und Co. von lehrerfreund.de: Mit einigen einfachen, aber unauffälligen Tricks können Sie die mediale Begleitung Ihrer Vorträge ("Präsentationen") deutlich verbessern. Diese Tipps sollen auch den Schüler/innen vermittelt werden.

Der Computerjournalist Jörg Schieb hat eine Möglichkeit gefunden, Beiträge aus der ZDF-Mediathek offline verfügbar zu machen.

Was ist WhatsApp? Warum ist der Messenger so beliebt und wie funktioniert er? Diese und weitere Fragen beantwortet das Tutorial WhatsApp Einführung, das vom Offenen Kanal Mainz in Kooperation mit klicksafe erstellt worden ist. Der rund dreiminütige Teil 2 des klicksafe-Erklärfilms zum populären Kommunikationsdienst WhatsApp zeigt dessen Schattenseiten.